Recall beim Speeddating – Schülerschaft der TOB gefragt bei den Wiehler Unternehmen

Zum zweiten mal in Eigenregie veranstaltete die Sekundarschule Wiehl gemeinsam mit der Zukunftsstiftung Wiehl ein AZUBI-Speed Dating in der Aula des Schulzentrums Bielstein. Alle Neuntklässler sowie einige Schülerinnen und Schüler der Stufe 10 erhielten die Gelegenheit sich mit mindestens zwei der knapp 30 Betriebe und Unternehmen aus dem Einzugsgebiet der Schule zu treffen. Nach dem nach Neigungen und Interessen ausgetüftelten Plan blieben den Jugendlichen und den Unternehmen lediglich zehn Minuten Zeit, um den jeweils anderen von sich und seinen Stärken zu überzeugen. Während der Gesprächsphasen herrschte in der gut gefüllten Aula eine konzentrierte und offene Arbeitsatmosphäre. Alle Beteiligten waren voll bei der Sache – ging es doch um viel. Die Absolventen der TOB sollten idealerweise spätestens in einem Jahr genau wissen, wohin die berufliche Zukunft geht und die Unternehmen und Betriebe brauchen in Zeiten steigenden Fachkräftemangels dringend qualifizierten und passenden Nachwuchs. So verwunderte es die Organisatoren um Isa Faulenbach, Leiterin der Berufsorientierung an der TOB und ihre Kollegin Vanessa Ogschall nicht, dass einige Betriebe im Laufe der Veranstaltung auf sie zu kamen und um ein weiteres Gespräch mit einzelnen Schülerinnen und Schülern baten. Der erste Eindruck hatte also gepasst und der Recall kam dann schneller als erwartet. „Das freut uns natürlich ganz besonders und bestätigt sowohl die Schülerinnen und Schüler ganz persönlich, als auch uns von dieser Veranstaltung“, weiß Faulbach um den Wert dieses Vormittags. Zur Stärkung der Gäste reichten Schülerinnen der Hauswirtschaftskurse von Lehrerin Sabine Rühberg selbst belegte Schnittchen, Kuchen sowie Kaffee und Erfrischungsgetränke. Die zuvorkommende Art der Schülerinnen sowie die ansprechende Präsentation der Snacks, dürfte besonders den Vertreterinnen und Vertretern aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe nicht entgangen sein.

Oft wissen die Schülerinnen und Schüler gar nicht, welche Möglichkeiten ihnen hier vor der eigene Haustür zur Verfügung stehen und mit wem sie es zu tun haben. Mit der Firma Müller Textil war in diesem Jahr beispielsweise erstmals ein Weltmarktführer aus der Automobilindustrie vertreten. Das Unternehmen mit Stammsitz in Drabenderhöhe entwickelt und produziert an mehreren Standorten weltweit so genannte Abstandsgewirke, die im Innenraum von hochwertigen Autos wie Mercedes, Audi und BMW Verwendung finden.

Aber egal ob Weltmarktführer oder etablierter lokaler Handwerksbetrieb, das Angebot ist da und beim Speed-Speed-Dating wird es den künftigen Absolventen präsentiert. Die Jugendlichen müssen fast nur noch ja sagen.

KulturScouts im Industriemuseum Ratingen

Auch in diesem Schuljahr ist die Klasse 8d wieder beim KulturScouts Programm des Bergischen Landes dabei.
Die Klasse 8d entschied sich im Februar für einen Besuch der alten Baumwollspinnerei Cromford in Ratingen. Hier erlebten die Schülerinnen und Schüler, abgestimmt auf das aktuelle Thema des Unterrichts, Industriegeschichte hautnah.

Das LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford präsentiert in den historischen Gebäuden des 18.Jahrhunderts, Hohe Fabrik und Herrenhaus, die Geschichte der 1784 gegründeten Baumwollspinnerei, die als erste Fabrik auf dem Kontinent gilt und damit den Auftakt zur Industrialisierung bildet. Die Ausstellung in der Hohen Fabrik setzt sich mit der Einführung des Fabriksystems auseinander und zeigt, welche wirtschaftlichen und technischen Faktoren zu dem neuen Produktionssystem geführt haben. Hier stoßen traditionelle Antriebs- und innovative Maschinentechnik aufeinander.

Passend zum Unterrichtsthema im Fach Gesellschaftslehre erfuhren die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Workshops mehr über die Arbeitsprozesse in einer Fabrik aus der Zeit der frühen Industriellen Revolution. An diesem außerschulischen Lernort wurde Geschichte lebendig und die Bilder, die man zuvor im Geschichtsbuch nur gesehen hatte, bewegten sich.
Das alte Wasserrad wurde angestellt und die Maschinen in Gang gesetzt. Genau konnten die Schülerinnen und Schüler die Funktionsweise erkunden und den Prozess der Herstellung nachvollziehen. In der alten Fabrik erfuhren sie auch etwas über die Arbeitsbedingungen der Arbeiterschaft, vor allem der Frauen und Kinder. Und das alte Herrenhaus gab Aufschluss über das Leben der Unternehmerfamilie Brügelmann und die Arbeit im Kontor.
So wurde Geschichte anschaulich und machte allen Spaß.

Erfolg bei bundesweiter Jugendaktion im Wissenschaftsjahr 2018

Das Video des SoWi-Kurses der Stufe 8 über den Wandel im Beruf des technischen Zeichners überzeugte die Jury der Aktion „Zeitreisende – Entdeckt die Berufe im Wandel“.
Mit einem Videobeitrag über die Veränderungen im Beruf des technischen Zeichners haben Schülerinnen und Schüler der Stufe 8 der TOB Sekundarschule aus Wiehl in der Alterskategorie der 12 bis 15-Jährigen den 5. Platz bei der bundesweiten Jugendaktion „Zeitreisende – Entdeckt die Berufe im Wandel“ belegt. Die fünfköpfige Experten-Jury war der Meinung, dass die Jugendlichen darin gelungen gezeigt haben, wie sich gesellschaftlicher Wandel und technischer Fortschritt auch in veränderten Anforderungen an einen Beruf niederschlagen. Neben den Teilnehmerurkunden können sich die Schülerinnen und Schüler auch über einen Wertscheck in Höhe von 250,-€ freuen.

„Es war klasse, dass wir die Aktion in unserem Unterricht im Fach Sozialwissenschaften machen konnten. Die Einblicke in die Berufswelt, die wir durch die Interviews bekommen haben waren echt interessant. Wir wussten vorher nicht wie vielfältig das Berufsbild ist und wie viel sich in den letzten Jahren hier geändert hat. Dass wir jetzt auch noch einen Preis gewonnen haben, ist echt der Hammer!“, so die Schülerinnen und Schüler. Auch die Lehrerin Sabine Eucken freut sich über das gute Abschneiden: „Das ist ein tolles Ergebnis für die Schülerinnen und Schüler! Durch die Aktion haben sie gelernt, wie anpassungsfähig unser System der dualen Berufsausbildung ist. Wir haben im SoWi-Unterricht gerade das Thema Arbeitswelt im Wandel behandelt, da war die Aktion eine wirkliche Bereicherung.“

Die Aktion „Zeitreisende – Entdeckt die Berufe im Wandel“ fand im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2018 – Arbeitswelten der Zukunft statt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiiert wurde. Vom 6. August bis zum 7. Dezember 2018 konnten sich Jugendliche mit Video- oder Audiobeiträgen oder digitalen Präsentationen an der Aktion beteiligen. Kostenlose pädagogische Materialien wie das Aktionsheft sowie das Lehr- und Arbeitsmaterial begleiteten die Aktion. Ziel war es, Jugendlichen bewusst zu machen, wie sich Ausbildungsberufe verändern und fortwährend an neue Rahmenbedingungen anpassen. Insgesamt beteiligten sich über 300 Schülerinnen und Schülern aus elf Bundesländern an der Jugendaktion und reichten 85 Wettbewerbsbeiträge ein.

Baumaßnahmen Oberbantenberger Straße / Dr.-Hoffmann-Platz

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte,
wegen Kanalbauarbeiten beginnt ab Montag, 11.3.2019, eine neue Bauphase an der Oberbantenberger Straße, die die Zufahrt zum Dr.-Hoffmann-Platz (Buswendeplatz) beeinträchtigt. Dann dürfen der Buswendeplatz und der angrenzende Parkplatz nur noch von Schulbussen befahren werden.

Falls Sie Ihre Kinder zur Schule bringen bzw. abholen haben Sie die Möglichkeit, sie im Ort Bielstein abzusetzen, so dass Ihr Kind die letzten Meter über die Fußgängerbrücke zur Schule geht (diese bleibt auch weiterhin geöffnet) oder Sie nutzen die Hol- und Bringzone auf dem Parkplatz der Sportanlage Auf dem Knippen.

Die Stadt Wiehl bittet Sie, die Anfahrt zur Sekundarschule über den Weierhofweg zu vermeiden, da aufgrund der geringen Straßenbreite eine problemlose Hin- und Rückfahrt nicht möglich ist.

Besondere Ehrung für besonderes Engagement

Für 25 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Wiehl gab es in der vergangenen Woche nicht nur die obligatorischen Halbjahreszeugnisse, sondern zusätzlich eine ganz besondere Auszeichnung. Die Zehntklässler hatten sich für das TOB-Chancen-Programm beworben und im Rahmen dieses Projekts über 100 Stunden ehrenamtlich in verschiedenen sozialen Einrichtungen außerhalb der Schulzeit gearbeitet.

Für dieses außergewöhnliche Engagement erhielten die Jugendlichen in den Räumen der AggerEnergie neben dem von ihrer Schule und der Stadt Wiehl ausgestellten Zeugnis, ein von Landrat Jochen Hagt unterzeichnetes Zertifikat für ihr 40 Stunden umfassendes Sozialpraktikum. Gastgeber und Personalleiter der AggerEnergie, Heinz-Peter Schröder, lobte in seiner Begrüßungsansprache vor den Eltern und Lehrern die nicht selbstverständliche Bereitschaft der Absolventen sich außerhalb der Schule zu engagieren. Indem er auf die seit 2006 ständig gestiegenen Zahl der unterschiedlichen Ausbildungsplätze in seinem Unternehmen hinwies, warb er indirekt um die engagierten und motivierten künftigen Schulabgänger. Michael Schell, Erster Beigeordneter der Stadt Wiehl und Mitinitiator des Exzellenzprogramms am Bielsteiner Schulzentrum, hob in seiner Rede die Individualität jeder Einzelnen und jedes Einzelnen hervor und brachte ihnen seine Wertschätzung entgegen. „Ihr habt es geschafft! Ihr habt durch gehalten!“


Genauso, wie jeder für ein Scheitern oder schlechte Noten meist selbst verantwortlich sei, hätten die Anwesenden sich aber auch selbst entschieden das Programm und den damit verbundenen Verpflichtungen fristgerecht nach zu kommen. Genau dieses Durchhaltevermögen erfüllte Schulleiterin Anita Kallikat mit Stolz und sie dankte ihren Schülerinnen und Schülern ausdrücklich dafür, dass sie die TOB an den unterschiedlichsten Orten in Wiehl so gut repräsentiert haben.

Eindrucksvoll berichteten Annabel und Lea stellvertretend für alle Geehrten von ihren positiven Erfahrungen während des Programms. Anhand ihrer selbst gestalteten Collagen schilderten die beiden, was sie alles vor allem auch über sich selbst gelernt haben – unter anderem klar zu formulieren, welche Ziele und Wünsche sie für ihr privates und berufliches Leben haben und was sie dafür tun müssen. Lea schreibt seit ihr Kindheit gerne Geschichten und möchte Schriftstellerin werden. Annabell möchte künftig eine eigene Firma haben. Diese Pläne so selbstbewusst und klar auszusprechen ist nicht für jeden Jugendlichen selbstverständlich.

Genau dies ist ein Schwerpunkt des Programms. Nach dem Motto, indem ich etwas für andere und die Allgemeinheit tue, erfahre ich ganz viel über mich selbst und tue damit auch mir etwas Gutes. Isa Faulenbach, Leiterin der Berufsorientierung an der TOB, und ihre Kollegin Vanessa Ogschall machten gar keinen Hehl aus der Tatsache, dass sie die Jugendlichen auch oft herausgefordert und an Grenzen gebracht haben, wenn beispielsweise Termine extra kurzfristig einzuhalten waren.

„Diese Flexibilität, verbunden mit der Bereitschaft sich auch auf ungewohnte Situationen einzulassen, ist eine wichtige Schlüsselqualifikation sowohl im Berufsleben, als auch im privaten Alltag“, ist Faulenbach überzeugt. Mit dem Hinweis auf eine Studie, die besagt, dass Menschen, die sich in ihrer Jugend sozial engagieren, dies auch als Erwachsene täten, verband Isa Faulenbach die Hoffnung, „dass dies auch auf Euch zu trifft. Die Gesellschaft braucht Euch! Wir brauchen Euch!“, rief Faulenbach den Jugendlichen zu.

Neben der Aggerenergie, der Stadt Wiehl, der Generation Clever sowie OK Oberberg unterstützen zahlreiche Kooperationspartner der TOB das Exzellenzprogramm der Sekundarschule Wiehl.

Schattentheater

Das Theater der Dämmerung gastierte am 28.01.19 mit drei Vorstellungen an der TOB Wiehl.

Für die Abschlussklassen der TOB vollendet sich der Reigen durch die deutsche Literaturgeschichte mit dem Stück „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe.
Friedrich Raad und sein Mitstreiter Dimitri Lermann vom Theater der Dämmerung zeigten „Faust – der Tragödie erster Teil“ im Wechsel von Schattenspiel und dramatischen Szenen vor der Bühne. Geschickt eingespielte Foto-Collagen der heutigen Verjüngungspraxis Face-Lifting sowie Live-Style-Zerstreuungen, ermöglichen einen Zugang zu dem Stoff. Dabei zielt die Inszenierung nicht auf den frustrierten Intellektuellen Faust, sondern auf die Wonnen und Qualen der romantischen Liebe. Faust verführt mit Mephistos Hilfe Gretchen, sie erleidet gesellschaftliche Ächtung und nimmt am Ende ihr Schicksal an, während Faust sich in immer tiefere Schuld verstrickt. Das Böse, dargestellt in Mephisto, nähert sich Faust in Form eines perfekt dressierten Pudels – sprichwörtlich „in des Pudels Kern.“
Klassischer Stoff in Reimform, gut zugänglich in visuelle und akustische Sinneserlebnisse verpackt, gespickt mit Bezügen zur Lebenswirklichkeit des Publikums – das ist die Stärke des Theaters der Dämmerung. Kein Szenenapplaus durchbrach das in einem Guss gegebene Gastspiel, umso mehr Applaus gab es am Ende für die gelungene Darbietung. Hut ab vor der enormen Leistung der Bühnenkünstler!

Für den Jahrgang 7 gab es die Vorstellung „Deutsche Balladenklassiker“. Dabei ist besonders die Ballade von Geibel „Die Goldgräber“ hervorzuheben, die mit dem Schattentheater dargestellt wurde. Macht und Gier führen zum Untergang – ein aktueller Stoff. Professionelles Sprechen in verschiedenen Rollen, dazu ausladende Gestik und ausdrucksstarke Mimik erlebten die Schülerinnen und Schüler bei der Rezitation der ausgewählten Balladen. Die Ballade “Die Heinzelmännchen von Köln“ von Kopisch wurde um zwei Strophen ergänzt und nicht nur die Deutschlehrer*innen schmunzelten, als sie miterlebten, wie die Heinzelmännchen die Korrekturen der Klassenarbeiten vornahmen. Schade eigentlich, dass die Frau des Schneiders so neugierig war.

Das Theater der Dämmerung präsentierte das Märchen „Der goldene Vogel“ für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5. Die Handlung des Märchens wird im Schattenspiel durch die beweglichen Stabfiguren dargestellt, in Szene gesetzt durch Licht und Farbenspiel vor einem wandelbaren Bühnenbild. Dazu kommen die musikalischen Einlagen, die die sinnfälligen Eindrücke steigern. Besonders die gekonnt moduliere Stimme fesselte das junge Publikum, das sich in der anschließenden Fragerunde die Schattenfiguren und die Bühnentechnik erklären ließ.

Krankmeldungen

Liebe Eltern,
die große Zahl von eingehenden Telefonanrufen (Krankmeldungen, witterungsbedingtes Fehlen usw.) sorgt vor Unterrichtsbeginn für eine hohe Belastung im Sekretariat. Darüber hinaus berichten Eltern, dass Anrufe nicht durchgestellt werden können und sich leider Wartezeiten ergeben.
Ab sofort haben Sie die Möglichkeit, die Krankmeldung Ihres Kindes bequem online einzugeben. Ein zusätzlicher Anruf in der Schule ist dann nicht mehr notwendig. Bitte beachten Sie, dass nach wie vor die schriftliche Entschuldigung vorgelegt werden muss.

Das Formular für die Krankmeldung finden Sie hier.

Stufe 6: Eine besondere Woche im Zeichen der Gesundheit

Die zweite Schulwoche nach den Weihnachtsferien hielt für die Schülerinnen und Schüler der Stufe 6 der Sekundarschule Wiehl ein besonderes Programm bereit. Während die eine Hälfte der Stufe in Österreich das Skifahren lernte, befassten sich die Daheimgebliebenen in einer Projektwoche mit dem Thema “Gesundes Leben”. Dazu wurden die Kinder in Kleingruppen eingeteilt und arbeiteten an jedem Tag an einem anderen Projekt mit.

Was gehört zu einem gesunden Frühstück und schmeckt dieses schlechter als ein vermeintlich Ungesundes? Püriertes Obst und Gemüse in der richtigen Zusammensetzung ist eine leckere Zwischenmahlzeit oder willkommene Erfrischung. Die Rezepte für die so genannten Smoothies notierten die Sechstklässler in ein kleines Rezeptbuch für Zuhause. Dass sowohl das Frühstück, als auch die Vitaminsäfte im Körper verarbeitet, die Nährstoffe bereit gestellt und Reste ausgeschieden werden, lernten die Schülerinnen und Schüler sehr anschaulich an einem Versuch zur Verdauung. Knäckebrot sollte gut zerkaut in eine Plastiktüte gegeben werden. Zu dieser Masse wurde Essig und Spülmittel dazu gegeben, die Tüte verschlossen und gut durchmengt. Was nach dieser simulierten Verdauung übrig blieb, sorgte zunächst nicht für Begeisterung, aber für Erstaunen.

Auf viel Begeisterung stieß hingegen der Sporttag. Ein Fitnessparcour gehört genauso zum gesunden Leben, wie Spaß an Bewegung und Sportspielen. Ein fünftes Projekt umfasste gesunde Ernährung, bezogen auf den Alltag. Dies bedeutet auch auf gewisse Sachen zu verzichten, beziehungsweise manche Dinge wie zum Beispiel Zucker nur in Maßen zu genießen.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass sich dieses Konzept auch im zweiten Jahr bewährt hat. Die Kinder waren mit Freude bei der Sache und haben viel gelernt.

Als Zukunftsschule ins neue Jahr

Ende vergangenen Jahres zertifizierte sich die Sekundarschule Wiehl für das Programm Zukunftsschulen NRW. Zukunftsschulen kooperieren in einem lokalen Netzwerk mit anderen Schulen unterschiedlicher Schulformen, die sich die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern auf die Fahne geschrieben haben.

Innerhalb dieses Netzwerkes findet ein regelmäßiger Austausch im Hinblick auf die individuelle Förderung in der Unterrichtsentwicklung sowie in der Schulentwicklung statt. „Durch diesen Austausch kann sich unsere Schule und unser Konzept der individuellen Förderung weiterentwickeln.
Darüber hinaus erhalten wir Einblick in die Ideen und Konzepte anderer Schulen und bekommen so neue Impulse für unsere Arbeit“, freut sich Katharina Becker, die das Programm an der TOB mit Isebel Faulenbach leitet, über die Zusammenarbeit.

Das Gymnasium Wiehl als Referenzschule, welche die Netzwerkarbeit kordiniert und protokolliert,  und die Gesamtschule Waldbröl sind die beiden Kooperationspartner der TOB. Bei regelmäßigen Treffen mit Vertretern der Zukunftsschulen soll an bereits begonnenen Projekten weitergearbeitet werden, die alle das Ziel haben die individuelle Förderung für Schülerinnen und Schüler zu verbessern.

Zusätzlich ermöglicht der Erfahrungsaustausch eine Bewertung darüber, welche Methoden und Programme besonders gut funktionieren und ob diese sich auf andere Schulen übertragen lassen. Das wichtigste ist aber wohl, dass es sich um ein dynamisches, sich ständig im Prozess befindliches Projekt handelt.

Im Zuge der Zertifizierung zur Zukunftsschule wurde an der TOB die Lernstube eingerichtet. Ein offenes Angebot für alle Schülerinnen und Schüler der TOB. IMontags während der knapp einstündigen Mittagspause besteht die Möglichkeit zunächst in den Fächern Deutsch,
Mathematik und Englisch verpasste Inhalte nachzuarbeiten oder gezielt Fragen zu stellen, um bestimmte Inhalte zu verstehen sowie zu festigen. Dazu stehen jeweils Fachlehrer der drei Fächer in der Lernstube mit Rat und Tat zur Seite. Im weiteren Verlauf des Schuljahres wird dieses spezielle Offene-Mittags-Angebot (OMA) auf den Prüfstand gestellt,
weiterentwickelt und im Sinne einer Zukunftsschule auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler angepasst. Zum Beispiel als Vorbereitung auf anstehende Lernstandserhebungen (LSE) und Zentrale Prüfungen (ZP).