Ende vergangenen Jahres zertifizierte sich die Sekundarschule Wiehl für das Programm Zukunftsschulen NRW. Zukunftsschulen kooperieren in einem lokalen Netzwerk mit anderen Schulen unterschiedlicher Schulformen, die sich die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern auf die Fahne geschrieben haben.

Innerhalb dieses Netzwerkes findet ein regelmäßiger Austausch im Hinblick auf die individuelle Förderung in der Unterrichtsentwicklung sowie in der Schulentwicklung statt. „Durch diesen Austausch kann sich unsere Schule und unser Konzept der individuellen Förderung weiterentwickeln.
Darüber hinaus erhalten wir Einblick in die Ideen und Konzepte anderer Schulen und bekommen so neue Impulse für unsere Arbeit“, freut sich Katharina Becker, die das Programm an der TOB mit Isebel Faulenbach leitet, über die Zusammenarbeit.

Das Gymnasium Wiehl als Referenzschule, welche die Netzwerkarbeit kordiniert und protokolliert,  und die Gesamtschule Waldbröl sind die beiden Kooperationspartner der TOB. Bei regelmäßigen Treffen mit Vertretern der Zukunftsschulen soll an bereits begonnenen Projekten weitergearbeitet werden, die alle das Ziel haben die individuelle Förderung für Schülerinnen und Schüler zu verbessern.

Zusätzlich ermöglicht der Erfahrungsaustausch eine Bewertung darüber, welche Methoden und Programme besonders gut funktionieren und ob diese sich auf andere Schulen übertragen lassen. Das wichtigste ist aber wohl, dass es sich um ein dynamisches, sich ständig im Prozess befindliches Projekt handelt.

Im Zuge der Zertifizierung zur Zukunftsschule wurde an der TOB die Lernstube eingerichtet. Ein offenes Angebot für alle Schülerinnen und Schüler der TOB. IMontags während der knapp einstündigen Mittagspause besteht die Möglichkeit zunächst in den Fächern Deutsch,
Mathematik und Englisch verpasste Inhalte nachzuarbeiten oder gezielt Fragen zu stellen, um bestimmte Inhalte zu verstehen sowie zu festigen. Dazu stehen jeweils Fachlehrer der drei Fächer in der Lernstube mit Rat und Tat zur Seite. Im weiteren Verlauf des Schuljahres wird dieses spezielle Offene-Mittags-Angebot (OMA) auf den Prüfstand gestellt,
weiterentwickelt und im Sinne einer Zukunftsschule auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler angepasst. Zum Beispiel als Vorbereitung auf anstehende Lernstandserhebungen (LSE) und Zentrale Prüfungen (ZP).