Känguru-Mathematikwettbewerb

Am Donnerstag, den 21.03. trafen sich mehr als einhundert Mathematik interessierte Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgängen der TOB in der Aula des Schulzentrums, um am alljährlich stattfindenden „Känguru der Mathematik“ Wettbewerb teilzunehmen.

Der Känguru Mathematikwettbewerb blickt mittlerweile auf eine 25jährige Erfolgsgeschichte zurück. Teilnehmen konnten Schülerinnen und Schüler aller Schulformen ab dem 3. Schuljahr. Bundesweit waren für den Wettbewerb insgesamt fast eine Millionen Kinder und Jugendliche aus über 11.000 Schulen angemeldet – da sollte die TOB selbstverständlich nicht fehlen!

Die Schülerinnen und Schüler hatten dabei rund 75 Minuten Zeit, um Multiple-Choice-Aufgaben mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad zu beantworten. Die Aufgaben waren so aufgebaut, dass für einen Teil der Lösungen bereits Grundkenntnisse aus dem Schulunterricht ausreichten, bei einem weiteren Teil ein tieferes Verständnis des in der Schule Gelernten und der kreative Umgang damit benötigt wurden; hinzu kamen eine Reihe von Aufgaben, die mit etwas Pfiffigkeit oder gesundem Menschenverstand allein zu bewältigen waren und die sich sehr gut eigneten, mathematische Arbeitsweisen – unterhaltsam – zu trainieren.

Die Auswertung wird von Seiten der Wettbewerbsveranstalter voraussichtlich nach den Osterferien erfolgt sein. Alle Teilnehmenden erhalten nach Auswertung der Ergebnisse eine Urkunde mit der erreichten Punktzahl, dazu eine Broschüre mit Lösungen und ein kleines mathematisches Knobelspiel. Der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem weitesten „Kängurusprung” (d.h. der größten Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten) und die besten einer jeden Stufe erhalten weitere Preise.

Recall beim Speeddating – Schülerschaft der TOB gefragt bei den Wiehler Unternehmen

Zum zweiten mal in Eigenregie veranstaltete die Sekundarschule Wiehl gemeinsam mit der Zukunftsstiftung Wiehl ein AZUBI-Speed Dating in der Aula des Schulzentrums Bielstein. Alle Neuntklässler sowie einige Schülerinnen und Schüler der Stufe 10 erhielten die Gelegenheit sich mit mindestens zwei der knapp 30 Betriebe und Unternehmen aus dem Einzugsgebiet der Schule zu treffen. Nach dem nach Neigungen und Interessen ausgetüftelten Plan blieben den Jugendlichen und den Unternehmen lediglich zehn Minuten Zeit, um den jeweils anderen von sich und seinen Stärken zu überzeugen. Während der Gesprächsphasen herrschte in der gut gefüllten Aula eine konzentrierte und offene Arbeitsatmosphäre. Alle Beteiligten waren voll bei der Sache – ging es doch um viel. Die Absolventen der TOB sollten idealerweise spätestens in einem Jahr genau wissen, wohin die berufliche Zukunft geht und die Unternehmen und Betriebe brauchen in Zeiten steigenden Fachkräftemangels dringend qualifizierten und passenden Nachwuchs. So verwunderte es die Organisatoren um Isa Faulenbach, Leiterin der Berufsorientierung an der TOB und ihre Kollegin Vanessa Ogschall nicht, dass einige Betriebe im Laufe der Veranstaltung auf sie zu kamen und um ein weiteres Gespräch mit einzelnen Schülerinnen und Schülern baten. Der erste Eindruck hatte also gepasst und der Recall kam dann schneller als erwartet. „Das freut uns natürlich ganz besonders und bestätigt sowohl die Schülerinnen und Schüler ganz persönlich, als auch uns von dieser Veranstaltung“, weiß Faulbach um den Wert dieses Vormittags. Zur Stärkung der Gäste reichten Schülerinnen der Hauswirtschaftskurse von Lehrerin Sabine Rühberg selbst belegte Schnittchen, Kuchen sowie Kaffee und Erfrischungsgetränke. Die zuvorkommende Art der Schülerinnen sowie die ansprechende Präsentation der Snacks, dürfte besonders den Vertreterinnen und Vertretern aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe nicht entgangen sein.

Oft wissen die Schülerinnen und Schüler gar nicht, welche Möglichkeiten ihnen hier vor der eigene Haustür zur Verfügung stehen und mit wem sie es zu tun haben. Mit der Firma Müller Textil war in diesem Jahr beispielsweise erstmals ein Weltmarktführer aus der Automobilindustrie vertreten. Das Unternehmen mit Stammsitz in Drabenderhöhe entwickelt und produziert an mehreren Standorten weltweit so genannte Abstandsgewirke, die im Innenraum von hochwertigen Autos wie Mercedes, Audi und BMW Verwendung finden.

Aber egal ob Weltmarktführer oder etablierter lokaler Handwerksbetrieb, das Angebot ist da und beim Speed-Speed-Dating wird es den künftigen Absolventen präsentiert. Die Jugendlichen müssen fast nur noch ja sagen.

KulturScouts im Industriemuseum Ratingen

Auch in diesem Schuljahr ist die Klasse 8d wieder beim KulturScouts Programm des Bergischen Landes dabei.
Die Klasse 8d entschied sich im Februar für einen Besuch der alten Baumwollspinnerei Cromford in Ratingen. Hier erlebten die Schülerinnen und Schüler, abgestimmt auf das aktuelle Thema des Unterrichts, Industriegeschichte hautnah.

Das LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford präsentiert in den historischen Gebäuden des 18.Jahrhunderts, Hohe Fabrik und Herrenhaus, die Geschichte der 1784 gegründeten Baumwollspinnerei, die als erste Fabrik auf dem Kontinent gilt und damit den Auftakt zur Industrialisierung bildet. Die Ausstellung in der Hohen Fabrik setzt sich mit der Einführung des Fabriksystems auseinander und zeigt, welche wirtschaftlichen und technischen Faktoren zu dem neuen Produktionssystem geführt haben. Hier stoßen traditionelle Antriebs- und innovative Maschinentechnik aufeinander.

Passend zum Unterrichtsthema im Fach Gesellschaftslehre erfuhren die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Workshops mehr über die Arbeitsprozesse in einer Fabrik aus der Zeit der frühen Industriellen Revolution. An diesem außerschulischen Lernort wurde Geschichte lebendig und die Bilder, die man zuvor im Geschichtsbuch nur gesehen hatte, bewegten sich.
Das alte Wasserrad wurde angestellt und die Maschinen in Gang gesetzt. Genau konnten die Schülerinnen und Schüler die Funktionsweise erkunden und den Prozess der Herstellung nachvollziehen. In der alten Fabrik erfuhren sie auch etwas über die Arbeitsbedingungen der Arbeiterschaft, vor allem der Frauen und Kinder. Und das alte Herrenhaus gab Aufschluss über das Leben der Unternehmerfamilie Brügelmann und die Arbeit im Kontor.
So wurde Geschichte anschaulich und machte allen Spaß.

Erfolg bei bundesweiter Jugendaktion im Wissenschaftsjahr 2018

Das Video des SoWi-Kurses der Stufe 8 über den Wandel im Beruf des technischen Zeichners überzeugte die Jury der Aktion „Zeitreisende – Entdeckt die Berufe im Wandel“.
Mit einem Videobeitrag über die Veränderungen im Beruf des technischen Zeichners haben Schülerinnen und Schüler der Stufe 8 der TOB Sekundarschule aus Wiehl in der Alterskategorie der 12 bis 15-Jährigen den 5. Platz bei der bundesweiten Jugendaktion „Zeitreisende – Entdeckt die Berufe im Wandel“ belegt. Die fünfköpfige Experten-Jury war der Meinung, dass die Jugendlichen darin gelungen gezeigt haben, wie sich gesellschaftlicher Wandel und technischer Fortschritt auch in veränderten Anforderungen an einen Beruf niederschlagen. Neben den Teilnehmerurkunden können sich die Schülerinnen und Schüler auch über einen Wertscheck in Höhe von 250,-€ freuen.

„Es war klasse, dass wir die Aktion in unserem Unterricht im Fach Sozialwissenschaften machen konnten. Die Einblicke in die Berufswelt, die wir durch die Interviews bekommen haben waren echt interessant. Wir wussten vorher nicht wie vielfältig das Berufsbild ist und wie viel sich in den letzten Jahren hier geändert hat. Dass wir jetzt auch noch einen Preis gewonnen haben, ist echt der Hammer!“, so die Schülerinnen und Schüler. Auch die Lehrerin Sabine Eucken freut sich über das gute Abschneiden: „Das ist ein tolles Ergebnis für die Schülerinnen und Schüler! Durch die Aktion haben sie gelernt, wie anpassungsfähig unser System der dualen Berufsausbildung ist. Wir haben im SoWi-Unterricht gerade das Thema Arbeitswelt im Wandel behandelt, da war die Aktion eine wirkliche Bereicherung.“

Die Aktion „Zeitreisende – Entdeckt die Berufe im Wandel“ fand im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2018 – Arbeitswelten der Zukunft statt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiiert wurde. Vom 6. August bis zum 7. Dezember 2018 konnten sich Jugendliche mit Video- oder Audiobeiträgen oder digitalen Präsentationen an der Aktion beteiligen. Kostenlose pädagogische Materialien wie das Aktionsheft sowie das Lehr- und Arbeitsmaterial begleiteten die Aktion. Ziel war es, Jugendlichen bewusst zu machen, wie sich Ausbildungsberufe verändern und fortwährend an neue Rahmenbedingungen anpassen. Insgesamt beteiligten sich über 300 Schülerinnen und Schülern aus elf Bundesländern an der Jugendaktion und reichten 85 Wettbewerbsbeiträge ein.

Baumaßnahmen Oberbantenberger Straße / Dr.-Hoffmann-Platz

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte,
wegen Kanalbauarbeiten beginnt ab Montag, 11.3.2019, eine neue Bauphase an der Oberbantenberger Straße, die die Zufahrt zum Dr.-Hoffmann-Platz (Buswendeplatz) beeinträchtigt. Dann dürfen der Buswendeplatz und der angrenzende Parkplatz nur noch von Schulbussen befahren werden.

Falls Sie Ihre Kinder zur Schule bringen bzw. abholen haben Sie die Möglichkeit, sie im Ort Bielstein abzusetzen, so dass Ihr Kind die letzten Meter über die Fußgängerbrücke zur Schule geht (diese bleibt auch weiterhin geöffnet) oder Sie nutzen die Hol- und Bringzone auf dem Parkplatz der Sportanlage Auf dem Knippen.

Die Stadt Wiehl bittet Sie, die Anfahrt zur Sekundarschule über den Weierhofweg zu vermeiden, da aufgrund der geringen Straßenbreite eine problemlose Hin- und Rückfahrt nicht möglich ist.

Besondere Ehrung für besonderes Engagement

Für 25 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Wiehl gab es in der vergangenen Woche nicht nur die obligatorischen Halbjahreszeugnisse, sondern zusätzlich eine ganz besondere Auszeichnung. Die Zehntklässler hatten sich für das TOB-Chancen-Programm beworben und im Rahmen dieses Projekts über 100 Stunden ehrenamtlich in verschiedenen sozialen Einrichtungen außerhalb der Schulzeit gearbeitet.

Für dieses außergewöhnliche Engagement erhielten die Jugendlichen in den Räumen der AggerEnergie neben dem von ihrer Schule und der Stadt Wiehl ausgestellten Zeugnis, ein von Landrat Jochen Hagt unterzeichnetes Zertifikat für ihr 40 Stunden umfassendes Sozialpraktikum. Gastgeber und Personalleiter der AggerEnergie, Heinz-Peter Schröder, lobte in seiner Begrüßungsansprache vor den Eltern und Lehrern die nicht selbstverständliche Bereitschaft der Absolventen sich außerhalb der Schule zu engagieren. Indem er auf die seit 2006 ständig gestiegenen Zahl der unterschiedlichen Ausbildungsplätze in seinem Unternehmen hinwies, warb er indirekt um die engagierten und motivierten künftigen Schulabgänger. Michael Schell, Erster Beigeordneter der Stadt Wiehl und Mitinitiator des Exzellenzprogramms am Bielsteiner Schulzentrum, hob in seiner Rede die Individualität jeder Einzelnen und jedes Einzelnen hervor und brachte ihnen seine Wertschätzung entgegen. „Ihr habt es geschafft! Ihr habt durch gehalten!“


Genauso, wie jeder für ein Scheitern oder schlechte Noten meist selbst verantwortlich sei, hätten die Anwesenden sich aber auch selbst entschieden das Programm und den damit verbundenen Verpflichtungen fristgerecht nach zu kommen. Genau dieses Durchhaltevermögen erfüllte Schulleiterin Anita Kallikat mit Stolz und sie dankte ihren Schülerinnen und Schülern ausdrücklich dafür, dass sie die TOB an den unterschiedlichsten Orten in Wiehl so gut repräsentiert haben.

Eindrucksvoll berichteten Annabel und Lea stellvertretend für alle Geehrten von ihren positiven Erfahrungen während des Programms. Anhand ihrer selbst gestalteten Collagen schilderten die beiden, was sie alles vor allem auch über sich selbst gelernt haben – unter anderem klar zu formulieren, welche Ziele und Wünsche sie für ihr privates und berufliches Leben haben und was sie dafür tun müssen. Lea schreibt seit ihr Kindheit gerne Geschichten und möchte Schriftstellerin werden. Annabell möchte künftig eine eigene Firma haben. Diese Pläne so selbstbewusst und klar auszusprechen ist nicht für jeden Jugendlichen selbstverständlich.

Genau dies ist ein Schwerpunkt des Programms. Nach dem Motto, indem ich etwas für andere und die Allgemeinheit tue, erfahre ich ganz viel über mich selbst und tue damit auch mir etwas Gutes. Isa Faulenbach, Leiterin der Berufsorientierung an der TOB, und ihre Kollegin Vanessa Ogschall machten gar keinen Hehl aus der Tatsache, dass sie die Jugendlichen auch oft herausgefordert und an Grenzen gebracht haben, wenn beispielsweise Termine extra kurzfristig einzuhalten waren.

„Diese Flexibilität, verbunden mit der Bereitschaft sich auch auf ungewohnte Situationen einzulassen, ist eine wichtige Schlüsselqualifikation sowohl im Berufsleben, als auch im privaten Alltag“, ist Faulenbach überzeugt. Mit dem Hinweis auf eine Studie, die besagt, dass Menschen, die sich in ihrer Jugend sozial engagieren, dies auch als Erwachsene täten, verband Isa Faulenbach die Hoffnung, „dass dies auch auf Euch zu trifft. Die Gesellschaft braucht Euch! Wir brauchen Euch!“, rief Faulenbach den Jugendlichen zu.

Neben der Aggerenergie, der Stadt Wiehl, der Generation Clever sowie OK Oberberg unterstützen zahlreiche Kooperationspartner der TOB das Exzellenzprogramm der Sekundarschule Wiehl.