Es ist geschafft. Der erste Jahrgang der Sekundarschule Wiehl feierte in der Aula des Schulzentrums Bielstein seinen Abschluss. Unter dem Motto „Die Könige und Königinnen verlassen den Hof“ erlebten die Besucher in der prall gefüllten Aula einen bunten Spätnachmittag aus Musik, Tanz und treffenden Worten, bei dem die ganze Vielfalt der Sekundarschule auf die Bühne gebracht wurde. Die Schülersprecher Annabel Schumacher und Jan-Louis Dabringhausen führten souverän durch das Programm und berichteten in ihrer Rede, bei der sie sich gekonnt die Bälle zuspielten, von zahlreichen Anekdoten und Erlebnissen einer schönen Schulzeit. Besonders lobten sie die Möglichkeit gehabt zu haben, im Rahmen der Schülervertretung aktiv das Schulleben mit gestalten zu dürfen und griffen damit die Worte von Schulleiterin Anita Kallikat auf: “Ich freue mich, dass ihr euch mit einigen Vorschlägen auch konstruktiv gegen mich durchgesetzt habt“. Die aktive Schülervertretung ist heute ein etablierter und wesentlicher Bestandteil des Schullebens. Nicht nur deshalb würde der erste Jahrgang, der quasi die “Prototypen” der TOB stellte, einen besonderen Platz in der noch jungen Geschichte der Sekundarschule einnehmen.

Der Start einer neuen Schule vor sechs Jahren bedeutete für alle Beteiligten auch ein große Herausforderung, an der nicht nur die Schule in ihrer Größe sondern, auch Lehrerinnen und Lehrer und – wie im Ergebnis sichtbar – auch die Schülerinnen und Schüler, gewachsen sind. Von den 128 Schülerinnen und Schülern, die schließlich aus den Händen von Schulleiterin Anita Kallikat und ihren Klassenlehrerteams ihre Zeugnisse ausgehändigt bekamen, erhielten 54 Schülerinnen und Schüler die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe. Zu allen erfolgreichen Abschlüssen gratulierte im Namen der Stadt Wiehl der erste Beigeordnete Michael Schell. Er wies in seiner Ansprache darauf hin, dass nicht nur das jetzt ausgestellte Zeugnis den Erfolg der Schülerinnen und Schüler dokumentiert, sondern die vielen kleinen und großen erfolgreich bewältigten Schritte auf dem Weg dahin.

Bei ihrer Einschulung hatten alle jetzigen Absolventen noch einen unterschiedlich farbigen Luftballon zur Zuordnung in ihre Klassen bekommen. Zum Abschluss gab es passend für alle „Königinnen und Könige“ einen einheitlich goldenen, um die Gemeinschaft, zu der diese Stufe im Laufe ihrer Schulzeit wurde, zu verdeutlichen. Eingerahmt wurde die feierliche Zeugnisvergabe von einem von den Schülerinnen und Schülern mit gestaltetem Gottesdienst in der Kirche Oberbantenbergs und einer bis in die frühen Morgenstunden anhaltenden Party in einer angemieteten Diskothek. Mit diesem gelungen Mix aus Nachdenklichkeit, Seriosität und ausgelassenem Feiern setzte der erste Abschlussjahrgang der TOB den Maßstab für die folgenden Generationen, die ihnen folgen werden.